zur Startseite

Patricia Louise Cooney

Illustratorin, Kunstmalerin und Sängerin

Patricia Louise Cooney, geboren am 08.09.1987 in der Stadt Brilon (liegt im Osten von Nordrhein-Westfalen), arbeitet und studiert momentan in Augsburg. Der Tochter einer begabten Dirigentin und eines, in Amerika geborenen Tenors, wurde die Kunst sozusagen in die Wiege gelegt, weshalb es nicht verwunderlich ist das ihr künstlerisches Schaffen, trotz ihrem zarten Alter, bereits eine derart tiefgreifende Ausprägung fand, dass wir gerne bereit sind sie auf ihrem weiteren Weg ein wenig zu unterstützen.

Demnächst stellt sie im Gigeregg, anlässlich der Buchveröffentlichung des «Akrons Crowley Tarot Führer», zum ersten Mal einige ihrer Originalbilder einem etwas breiteren Publikum vor.

Das Wesen der jungen, hübschen Dame wurde – wie dies bei Künstlern oftmals der Fall ist – bereits sehr früh von einem Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem Dasein geprägt. Weil sie die Monotonie des Alltages als überaus erdrückend empfindet, in ihr einen geistigen Verfall erkennt und sich darum viel lieber in phantastische Träumereien versetzt, aus denen sie die hauptsächliche Inspiration für ihre illustratorischen Bilder schöpft und der Leere und Trostlosigkeit ein Schnippchen schlägt, erwuchs in Patricia bereits in den frühen Kinderjahren der Drang sich kreativ zu betätigen.
Ebenfalls sehr bedrückend findet sie die Quantifizierungen des naturwissenschaftlichen Weltbildes, ihre Formeln und Masse greifen ihr nicht tief genug, denn durch ihre Simplifizierung der Existenz entsteht ihrer Meinung nach ein vorgefertigter Rahmen, welcher eine ab- und somit ausschließende Wirkung erzeugt, die dem Dasein den mystischen Zauber der Natur raubt.
So ist es dann auch nicht wirklich überraschend das sie bei ihren zahlreichen Porträtarbeiten weniger auf die Physiognomie achtet, selbst wenn sie ein großes Talent aufweist um die charakterlichen Gesichtszüge nahezu Perfekt darzustellen, sondern sich viel mehr auf das Wesen hinter diesen objektiven, von der Umwelt geprägten Merkmale konzentriert.
Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der Betrachtung des ästhetischen Zerfalles, welchen sie bevorzugt mit Elementen aus dem Barock und des Jugendstils durchsetzt. Durch ihre Obsession das Detail zu analysieren, verfügt sie über ein sehr scharfes Auge für all jene Dinge, die dem normalen Betrachter in der Regel gar nicht erst auffallen.

Die Entwicklung der künstlerischen Persönlichkeit

Durch die verschiedenen Engagements ihrer Mutter am Theater, ist sie als Kind gezwungen oftmals ihren Wohnort zu wechseln.
War es in ihrer Wohnung wieder einmal für eine längere Zeit ruhig, konnte man davon ausgehen dass sie sich irgendwo mit Stift und Papier zurückgezogen hat, um sich Stundenlang dem Zeichen zu widmen. Zur Herausarbeitung stilistischer Techniken, schaute sie sich diverse, künstlerisch anspruchsvoll gestaltete Comichefte an, darunter zum Beispiel die Serie «Kabuki» von David Mack.
Während ihrer Grundschule genoss sie zwei Jahre lang Geigenunterricht und erlernte die Grundzüge von Ballett und Flamenco. Patricia Louise sang auch schon immer sehr gerne, aber ihr scheues Naturell zog es lange Zeit vor, sich dieser Tätigkeit nur in Abwesenheit von jeglichen Zuhörern zu widmen.
Im Alter von fünfzehn Jahren konnte sie sich dann aber trotzdem dazu durchringen, bei ihrer Stiefmutter die Grundlagen des klassischen Gesanges zu erlernen, wobei sie nach ungefähr zwei Jahren zu Frau Yozov, einer Solistin und Gesangslehrerin in den Unterricht ging, welche ihr noch die Nuancen vermittelte und ihrer Stimme den Feinschliff gab.
Obwohl ihr Fundament auf der Klassik beruht und «Der fliegende Holländer» von Richard Wagner beispielsweise einen sehr hohen Stellenwert in ihrem Leben einnimmt, orientiert sie sich durch einen geschickten Brückenschlag in ihrer musikalischen Betätigung eher an der Rockmusik, wo sie phantasievolle, E-Gitarren betonte Gruppen mit obskur romantischen Einflüssen bevorzugt. Ihre Favoriten sind Bands wie «Dream Theater» und «Led Zeppelin», also Interpreten mit ausgefeilten Sound-Arrangements und klassischen Einflüssen.
In Innsbruck bekam sie ein Sommerstipendium für besonders kunstbegabte Schüler und als sie ins Internat Hohenschwangau wechselte, wurde sie Mitglied im Schauspielkurs. Seit dem Jahr 2005 besucht sie die Fachoberschule Augsburg, wo sie den Kurs für Graphik und Gestaltung absolviert.

Die ersten Früchte ihrer Arbeit

Nach dem sie mit einem Bekannten – der ihre Stimme mit Akustikgitarre und Klavier unterlegte – verschiedene Lieder vertont hat, ging sie vor kurzem eine Zusammenarbeit mit einem Songwriter aus München ein. Geplant ist nun, eine Band aufzubauen die ihrer Stimme eine geeignete Plattform bieten kann.
Des Weiteren half sie Charles Friedrich Frey bei der Illustrierung seines neuen Buches, dem ersten Teil des «Akrons Crowley Tarot Führer», welches sich mit Sicherheit zu einem Standartwerk für esoterisch-okkult interessierte Person entwickeln wird. Anfänglich war eigentlich nur geplant einige Photographien von Aleister Crowley neu abzuzeichnen, um sie zu beleben und ihre starre Künstlichkeit zu sprengen, aber schnell stellte sich für Charles heraus das sie die Urmutter einer schlummernden Absicht war, welche darin gipfelte interessante Stationen und mit seinem Geiste erfüllten Gemäuer aus dem Leben des großen Tieres zu bebildern, sowie die Fresken der Abtei Thelema in Cefalù zu rekonstruieren.

Aleister Crowley II
Aleister Crowley in jungen Jahren

 

Wer Interesse an ihren Bildern hat, Patricia Louise Cooney fertigt auch Auftragsarbeiten an, darf sich gerne unverbindlich über e-Mail oder Telefon bei uns melden.




› rabotnik3k | multimedia base – state of the art biodigital output HR Giger – The Official Website